Mit Leichtigkeit zum nächsten Blogartikel –

5 einfache Methode zur Ideenfindung
🕐 Lesedauer: 5 Minuten

Jul 10, 2020Text & Content

„Warum gibt es denn jetzt ausgerechnet zu dem Thema keinen Blogartikel?“

Es ist noch gar nicht so lange her, da kam die Frage auf, vor welchen Herausforderungen ich noch vor einem guten Jahr stand.

Ich habe meine Selbstständigkeit vor etwas mehr als einem Jahr gestartet. Und während die To-do-Liste immer länger zu werden schien, begegnete mir auch das ein oder andere Problem.

Nach viel Recherche habe ich Lösungen gefunden, aber das war oft zeitaufwändig.

Im Nachhinein weiß ich – ich hätte mir alles aufschreiben sollen. Jedes Problem und jeder Lösungsweg bietet eine tolle Grundlage für einen hochwertigen Blogartikel.

Mit unseren Blogartikeln möchten wir unsere Kund*innen erreichen. Eine Beziehung zu ihnen aufbauen.

Welches Thema bringt deine Kund*innen weiter?

Hast du ausreichend Ideen für überzeugende Blogartikel?

Na klar, manchmal sprudelt es nur so aus einem heraus. Aber manchmal – Flaute. Ende. Gähnende Leere.

Ja wirklich jede*r saß schon einmal vor einem weißen Blatt Papier – von einem prallgefüllten Ideenspeicher keine Spur.

Zeit der Kreativität auf die Sprünge zu helfen.

ideen_fuer_den_blog

Ideen für deinen Blog – so gelingt die Themensuche:

1) Brainstorming

​Eine bekannte Methode, die nicht zufällig die Nummer 1 ist. Brainstorming nutze ich eigentlich immer zur Ideenfindung.

Dafür brauche ich nur ein weißes Blattpapier, einen Stift und einen ersten Gedanken oder ein Keyword.

Schreibt euren Gedanken oder das Keyword in die Mitte des Blattes und schreibt alles drumherum was euch dazu einfällt. Aus dem was dabei entsteht, können sich weitere Ideen entwickeln – schreibt alles auf.

Durch Brainstorming kannst du deinen Ideenspeicher in null Komma nichts füllen.

Die Entwicklung möglicher Unterthemen nennt sich auch Mind Mapping. Ich verbinde Brainstorming und Mind Mapping miteinander und werde dadurch noch kreativer.

Beim Brainstorming braucht ihr übrigens nicht auf eine perfekte Formulierung achten – manchmal schreibt ihr nur Stichworte auf, manchmal entstehen ganze Sätze.

Mein Tipp: Oft hilft es den Schreibtisch zu verlassen. Meine Ideen entstehen meist auf der Terrasse – wo bist du kreativ?

2) Alles auf Anfang

​Der Kopf ist leer, der Blick starr nach vorne gerichtet auf eine leere, weiße Seite. So langsam wirst du nervös – seit fast zwei Stunden versuchst du ein relevantes Thema für deinen Blog zu finden, doch deine Gedanken drehen sich im Kreis. Was in dem Moment hilft? Ganz klar – Stift fallen lassen, PC ausschalten und raus aus dem Büro.

Ein Ortswechsel wirkt Wunder

Vielleicht ist das keine Methode aus dem Lehrbuch, aber sie hilft mir persönlich sehr. Ich schalte alles aus, gehe alleine spazieren und versuche alles um mich herum achtsam wahrzunehmen. Perfekt, um sich von dem Gedankenkarussell zu lösen. Erst nach einiger Zeit wende ich mich wieder der Ideenfindung zu.

Folgende Fragen helfen mir, um mich zu fokussieren:

  • Über welche Themen möchte ich auf meinem Blog schreiben?
  • Welche Themenkategorien habe ich anfangs festgelegt?
  • Wer ist meine Zielgruppe? Kann ich aktuell eine „Person“ festlegen, der ich mit meinem Blogartikel einen Mehrwert bieten kann?

Nicht nur, dass die frische Luft den Kopf wieder freimacht – sich an die Basics zu erinnern schafft Klarheit und neue Ansätze entstehen.

3) Keep it simple

Ganz oft denken wir viel zu weit.

Wir vergessen, dass wir nicht immer alles wussten und Probleme uns unlösbar erschienen.

Mache dir deine Erfahrungen zu Nutzen.

Schreibe dir Themen auf, mit denen du dich am Anfang deiner Selbstständigkeit beschäftigt hast. Notiere dir Fragen, auf die du noch vor Jahren keine Antwort hattest.

Kategorisiere die Liste der Fragen, Probleme und Herausforderungen und formuliere mögliche Themen. Glaub mir, auf diesem Weg entstehen sehr wertvolle Blogartikel.

Und du kannst sie weiter nutzen: Schreibe zum Beispiel anfangs über die Basics und gehe in den folgenden Beiträgen ins Detail.

Ein toller Mehrwert für diejenigen, die noch ganz am Anfang stehen. Was denkst du?

​ 

4) Alte Beiträge pimpen

​Du kannst deine bisher geschriebenen Blogartikel für die Ideenfindung auf unterschiedliche Weise nutzen:

Erstelle zu einem Blogartikel mit einem allgemeinen Thema mögliche Unterthemen

 Beispiel:

Der Blogartikel mit der Überschrift „Selbstfürsorge – was ist das“ kann die Basis für folgende Unterthemen sein:

  • „Selbstfürsorge im Alltag umsetzen – so gelingt´s“
  • „Selbstfürsorge am Morgen – so startest du gelassen in den Tag“
  •  etc.

Überarbeite deine Blogartikel und bringe angefangene Texte zu Ende.

Nutze „alte“ Blogartikel und überlege, ob du sie mit zusätzlichem Mehrwert neu in Szene setzen kannst. Du kannst übrigens auch ältere Artikel immer wieder für deine Social-Media-Kanäle nutzen.

Gib nicht veröffentlichten Texten eine 2. Chance! 

Vielleicht kennst du es:

Du beginnst zu schreiben, aber so richtig springt der Funke nicht über. Manche Blogartikel schlummern unfertig auf unserer Festplatte – oft lohnt es sich, dem Artikel eine echte Chance zu geben.

5) Die ABC-Methode

Vielleicht hast du schon einmal von der Methode gehört? Ich kenne sie bereits aus Schulzeiten und habe sie neu für mich entdeckt. Sie ist ganz simpel und erzielt schnelle Ergebnisse – also unbedingt ausprobieren!

Einfach auf einem weißen Blatt Papier das ABC untereinanderschreiben und los geht es.

Überlegt euch zu jedem Buchstaben eine Idee oder ein Stichwort zu einem möglichen Thema.

 

Werde kreativ und fülle deinen Blog mit Leben!

Und? War eine Methode dabei, die du direkt ausprobieren möchtest?

Schreibe dir unbedingt alle Ergebnisse deiner Themensuche auf – auch Stichworte können dir bei der nächsten „Ideenflaute“ helfen und dich zu neuen Themen inspirieren.