Warum du genau jetzt dein Business starten solltest

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Jan 29, 2020Selbstständigkeit

Immer wieder überdenkst du deine Ideen? Du hast plötzlich Zweifel und das obwohl du doch gerade noch zufrieden mit deiner Arbeit warst?
Ich dachte immer, dass alles seine Zeit braucht und ein Plan nur dann funktioniert, wenn er perfekt durchdacht ist. Joa, das stimmt sicherlich – irgendwie. Und ehrlich gesagt, mag ich es zu planen, Strategien und Strukturen zu erarbeiten.

Aber mittlerweile habe ich gelernt, dass es sich lohnt auf die eigene Intuition zu hören.

Wenn Sie auf den Mond zielen, und Sie treffen ihn nicht, landen Sie noch immer bei den Sternen!

– Henry Ford

 

Wenn jede Idee, jeder Gedankengang zum hundertsten Mal gedacht wurde, dann hilft nur noch: Einfach loslegen, der Rest kommt wie er eben kommt.

Dein Start in die Selbstständigkeit

 

Die Geschäftsidee steht und du möchtest endlich unter die Selbstständigen gehen? Warum der erste Schritt oftmals der schwerste ist und welche Erfahrungen auf dich warten, habe ich hier für dich zusammengefasst:

1) Du kannst endlich anfangen

„Wenn ich mein Business angemeldet habe, dann mache ich dies oder das, schreibe demjenigen oder derjenigen.“ Nicht nur ein Mal habe ich vor dem offiziellen Start ähnliche Gedanken gehabt. Eigentlich wollte ich am liebsten sofort loslegen. Stattdessen bin ich zum x-ten Mal alles durchgegangen: Website, Texte, Ideen, Businessplan, Schulungsmöglichkeiten, verschiedene Tools.

 

Hand auf ´s Herz: Wie oft hast du dir gesagt „Nur noch dies eben planen, jenes schnell noch vorbereiten, ja aber dann melde ich wirklich mein Gewerbe an?“

 

Schluss damit – planen kannst du nämlich auch noch, wenn dein Business anläuft. Pläne wirst du nämlich sowieso so einige machen und wahrscheinlich auch den ein oder anderen wieder verwerfen.

 

So ist das eben – und das ist auch gut so. Denn erst beim Machen wirst du merken was funktioniert und was eben nicht. Und nur wer sich nicht strikt an Pläne hält, geht neue Wege!

 

Und das Gute ist: Du kannst endlich rausfinden was passiert, wenn du dies oder das machst, demjenigen oder derjenigen schreibst.

 

Mein Tipp für dich: Marker dir den Tag, an dem du dich offiziell selbstständig machen möchtest, rot im Kalender an und dann los…! Nicht vergessen: Sekt kaltstellen.

2) Werde zum Überflieger

Glückwunsch zur Existenzgründung 😊 – der Start in die Selbstständigkeit ist geschafft. Das ist oftmals der schwerste Schritt, aber auch ein sehr entscheidender.

Denn wenn der erste Schritt gemacht ist, dann folgen wie von Geisterhand auch die nächsten Schritte. Und dabei ist es sowas von egal, wie groß die Schritte sind, aber sie folgen – ganz sicher.

Es ist ja nämlich so, wenn du mutig genug warst dein Gewerbe anzumelden, wirst du auch zukünftige Herausforderungen selbstsicherer begegnen.

Genauso habe ich es erlebt – mit dem ersten Schritt gewinnst du an Mut, Selbstvertrauen und deine Motivation kennt keine Grenzen. Es ist so ein bisschen wie verliebt sein 😉 – glaub mir. Plötzlich sprudeln die Ideen nur so aus dir heraus und für dich gilt nur noch: Volle Kraft voraus.

3) Erzähl von dir und deiner Arbeit

 

„Ich hab´ den Tag auf meiner Seite, ich hab´ Rückenwind…“ – aber sowas von! Ich persönlich habe genau diese Erfahrung gemacht.

Vielleicht hast du dir vor deinem Businessstart auch mal folgende Gedanken gemacht: „Was sagt denn jetzt XY dazu, dass ich mein eigenes Business gründe?“ oder „Ob jemand meine Idee oder sogar mein Können in Frage stellt?“. Ich vermute fast keiner ist frei von diesen Gedanken oder hat selber den ein oder anderen Selbstzweifel. Aber ich kann dir sagen, du wirst überrascht sein, wie viele Menschen in deinem Umfeld dich, deinen Mut und deine Idee feiern werden.

Besonders in der Anfangszeit ist eine positive Resonanz Gold wert.

Erzähle von deiner Arbeit und lass dich von Familie und Freunden weiterempfehlen.

Oft ist der erste Kunde*in ganz in deiner Nähe.

4) Kritik macht uns besser

Monatelang oder vielleicht sogar jahrelang hast du im stillen Kämmerlein an deiner Businessidee gefeilt. Oft schleicht sich auch da die sogenannte Betriebsblindheit ein, da tut die Meinung anderer sogar gut. Zum einen natürlich, weil wir oft unsere eigene Leistung oder unser Können kleiner machen als es wirklich ist. Zum anderen können wir auch mal Wichtiges übersehen.

Im Austausch mit anderen entstehen Ideen. Lass dich inspirieren!

Manchmal muss man nämlich auch den Mut haben, sich von Ideen oder Vorstellungen zu verabschieden. Auch wenn es nicht immer leicht ist, es zahlt sich aus, offen zu sein für konstruktive Kritik.

Mein Tipp für dich: Beziehe dein Umfeld mit ein und nutze die unterschiedlichen Sichtweisen um dein Business zu verbessern.

Aber Vorsicht: Deine Website, dein Business, deine Arbeitsweise – es muss zu dir und deiner Zielgruppe passen.

Lass dich nicht verunsichern.

5) Für jede Lösung ein Problem

 

Natürlich macht es wenig Sinn, ohne Strategie und ohne Plan ein Business zu starten. Trotzdem gibt es Ängste und Sorgen, die sich nach dem Start in die Selbstständigkeit in Luft auflösen, denn wer sich zu viele Gedanken macht, findet immer ein Problem.

Finde für dich heraus, was deine größte Angst ist.

Was bereitet dir Sorgen? Natürlich gibt es unterschiedliche Businessideen – jemand der ein Restaurant eröffnen möchte beispielsweise, hat definitiv andere Herausforderungen als jemand, der sich als Texter*in selbstständig machen möchte.

Aber indem du herausfindest, welche Hürden zu nehmen sind, kannst du sie auch hinter dich lassen.

Vielleicht ist eine Teilselbstständigkeit für dich zum Beispiel eine Option. Das finanzielle Risiko ist deutlich geringer und schon alleine das gibt vielen eine entscheidende Sicherheit.

Also, schreibe dir deine Herausforderungen auf und überlege welche du wie lösen kannst. Frage dich immer dabei: Ist das was passieren kann wirklich so schlimm? Oder bist du bereit ein Risiko einzugehen? Überzeuge dich selber und finde Lösungen für die wirklichen Probleme. Wenn du das geklärt hast, dann starte.

Ein neuer Weg, darf auch gerne mal etwas holprig sein, alles andere wäre ja auch irgendwie langweilig, oder?

 

Wie war dein Start in die Selbstständigkeit? Was waren deine größten Herausforderungen?